10.02.2025

Die Lok kommt langsam in Fahrt

Logistische Herausforderung am letzten WE mit den ersten Testvergleichen an „frischer Luft

Der letzte Samstag, der erste im Monat Februar begann mit einem Hallenturnier der F-Junioren in Gotha. Austragungsort war die Ernestiner Sporthalle „Am Tivoli“. Der Ausgang war für zwei Teams mehr als bitter, denn Lok, wie auch Siebleben blieben ungeschlagen (zwei Siege, drei Remis) und mussten Wacker Gotha (drei Siege und ein Remis) den Turniersieg überlassen. Nach den Spielen gegen Wacker 03 Gotha 0:0, SpVgg Siebleben 1:1, JSG Westring Gotha II 5:0, JSG Westring/Eintracht Gotha I 8:0 und SG Wachsenburg 0:0 im entscheidenden letzten Spiel blieb „nur“ der zweite Platz.

Zum ersten Spiel im „Freien“ 2025 kam es beim FC Borntal Erfurt. Dort waren die E3-Junioren zu einem Testspiel beim FC Borntal E2. Bei leicht gefrorenen Kunstrasen eröffnete Lok mit zwei Pfostenschüssen das Spiel, als Luca Kurth im Nachschuss zum ersten Tor zur Stelle war. Joko Kaufhold traf aus halbrechts zum 2:0, bevor Borntal zum Anschluss kam. In einer Drangperiode der Gastgeber nach dem Seitenwechsel, verdiente sich dieser den Ausgleich und auch die Führung. Erst zum Ende kam Lok wieder besser ins Spiel und drehte dies nochmal. Erst Glenn Oswald, dann zum 4:3-Endstand nochmals Joko Kaufhold.

Zur Hallenmeisterschaft war Lok’s 1.Männer zur Vorrunde in der Riethalle gefordert. Angetreten waren hier für die Lok: Julian Niedlich, Rachidi Junior, Fabrice Borris, Tim Clausnitzer, Justin Frank, Majd Khalaf, Jannic Tirschler und Marven Vitzthum. Dabei kam es zu folgenden Ergebnissen: Lok – Fortuna 6:0 (Tore: 2x Tirschler, T. Clausnitzer, Niedlich, Rachidi Junior, F. Borris), Lok – Vieselbach 0:4 und Lok – Union 1:3 (Tirschler).  Stotternheim als fünfter in dieser Vorrundengruppe hatte kurzfristig abgesagt. Lok damit nicht mit in der Endrunde am kommenden Sonntag.

Zeitgleich zum Hallenfußball-Cup in der Regelschule „Anna Sophia“ in Kranichfeld, hatte die Ü35 der Lok ihre Zusage in ihrer Altersgruppe gegeben. Mit den Spielern Mark Buschmann, Jan Clausnitzer, Kevin Hellwig, Steve Zink, Marcel Schröder, Daniel Schmeißer, Martin Bernhardt und Alexander Höhn kamen sie zu diesen Ergebnissen: SV 70 Tonndorf 3:0 (Tore: 2x M.Borris, Schmeißer), SG An der Lache Erfurt 1:1 (M. Borris), SV Fortuna Grießheim 2:0 (Buschmann, J. Clausnitzer), SpVgg Kranichfeld 0:1 und SV Fortuna Ermstedt 4:1 (Hellwig, J. Clausnitzer, Zink, Höhn). Turniersieger wurde SG An der Lache, die alles gewann, außer gegen Lok, die sich den Silbernen Pokal als zweiter sicherten.

Außerdem in Ohrdruf waren die B-Junioren zu einem Turnier in der Goldberghalle zum „Ohra Energie-Cup“ unterwegs. In zwei Vierergruppen hatte Lok in ihrer zunächst gegen TSV Sundhausen 1:1, dann FSV Waltershausen 0:3 und gegen JV OHRAnge United II 4:1 gespielt. Es blieb das Spiel um Platz fünf welchen sie gegen SV Germania Ilmenau mit 3:1 sich sicherten. Im Endspiel die bis dahin jeweils ungeschlagenen FSV Waltershausen und der SC 03 Weimar, welches die Goethestädter mit 3:1 gewannen.

Der Sonntag (2.2.) begann wie der Samstag, mit einem Hallenturnier der F-Junioren, diesmal in Mühlhausen. Beim XXL-Bandencup in der Sporthalle Georgii/Tilesiusgynasium wurde in zwei Fünfer-Gruppen gespielt. Lok dabei in Gruppe zwei gegen FC Union Mühlhausen  U8 2:0, FC An der Fahner Höhe 1:1, SV 09 Arnstadt 4:0 und nochmal Unstrut Eagles 2:0, mussten sie im Halbfinale gegen den SC Heiligenstadt eine 1:5-Niederlage einstecken. Das Spiel um Platz drei sicherten sie sich mit einem 4:2 gegen Unstrut Eagles. Trainer Christian Thater sprach von einem sehr starken Turnier, welches im Finale der FC Rot-Weiß Erfurt gegen SC Heiligenstadt mit 5:0 gewann.

Zeitgleich im Test beide Männerteams am Nachmittag. Zum einen die zweite Männer im Heimspiel gegen den TSV Berlstedt und Lok’s 1.Männer beim FSV Kölleda. Gegen den zurzeit letzten der Tabelle der 1.Kreisklasse Nord Mittelthüringen hatte Lok’s 2.Männer eine gute Anfangsphase. Mit gleich fünf Großchancen (3x Kevin Groß, Justin Frank und Philipp Eckstein) zwische n der 11. und 19. Minute versäumten sie so einiges, was am Ende nicht mehr zu reparieren war. Mit einer flachen scharfen Eingabe, die Dominic Scholz ins eigene Netz lenkte, dann einen schnellen Konter nicht mehr unterbinden konnten, lag der Gast mit 2:0 in Front. Berlstedt wie beflügelt, verhinderte Felix Meier noch den dritten Einschlag vor der Pause. Leicht zerfahren der zweite Abschnitt auf beiden Seiten. Es dauerte eine Zeit bis sich beide Mannschaften wieder besser fanden. Als Kevin Groß nach 67 Minuten den Schlussmann forderte, vier Minuten später von Tommy Kuhs angespielt dann traf, waren wieder mehr Aktionen auf dem Platz. Doch ein schneller Spielzug reichte Berlstedt zum nächsten Treffer. Nach Flanke von Pascal Trende und sehenswert per Volleyschuss Kevin Groß fiel nochmal der Anschluss, aber es stand am Ende ein 2:3.

In Kölleda, beim derzeit siebenten der Landesklasse war das Spiel von Lok’s 1.Männer schon nach der ersten Halbzeit entschieden. Trainer Marcus Borris sprach von einem Spiel des Lernprozesses. Nach eigentlich guten Anfangsminuten, legte Kölleda viel Schwung in die Offensive, machte bis zur Pause fünf Tore. Mit einer Analyse, einer Ansprache die mehr als fruchtete, mehr die Räume zu zumachen, enger am Mann zu stehen, war auch wieder der Charakter im Spiel. Auch mit ungewollten personellen Einwechslungen von Routiniers auf Lok-Seite, blieb es am Ende beim 0:5.

Auch noch zu einem Hallenturnier an diesem Sonntag aktiv, Lok’s A-Junioren. Zum „Wenzelpokal“ in der Wenzelhalle in Altenburg waren sechs Mannschaften im Spiel jeder gegen jeden dabei. Durch Siege gegen Meeraner SV 6:0, JFV Westsachsen 4:1, VFC Plauen 2:1, SV Motor Altenburg 3:2 und Spg Dürrweitzschen 5:2 wurde Lok souveräner Sieger vor dem VFC Plauen. Dabei wurde Erik Kuhn als bester Torschütze mit 11 Treffern ausgezeichnet.

 

Vielen Dank für die Zu-Arbeit des Wochenberichtes an: Christian Thater, Alex und Conny Höhn, Mirko Spangenberg, Marcus Borris, sowie Torsten Fiedler.

Textliche Zusammenfassung: Andreas Stuhr

Fotos: Andreas Stuhr und aus der Ü35-Gruppe (1), sowie der Facebook-Seite von Kranichfeld (3)