12.01.2026

Im „Freien“ ruht der Ball noch einige Zeit, dafür gab es weitere Hallenturniere

Im „Freien“ ruht der Ball noch einige Zeit, dafür gab es weitere Hallenturniere

Und das mit starken Auftritten der Lok-Kicker am zweiten Januar-Samstag (10.1.)

Bei vier Turnieren mit Beteiligung einer Lok-Mannschaft, hatte die E1 gleich zwei Pflichtaufgaben an diesem Tag. Zunächst beim dritten Spieltag der Futsal-Meiserschaft. Hier drei Spiele absolviert in der Erfurter Walter Gropius Halle, zweimal gegen Walschleben (4:3 und 1:3), sowie gegen Erfurt Nord (1:0), ging es gleich weiter mit einem zweiten Team zur Zwischenrunde der Hallenmeisterschaft in Weißensee.

In ihrer Fünfer-Gruppe spielten sie dort gegen SV Empor Erfurt 1:0 (Tor: Norwin Schneider), SG Salomonsborn 2:0 (2x Pius Schröder), FSV Sömmerda 1:0 und FC Weißensee 1:0 (jeweils Hugo Eylenstein). Mit vier Siegen und ohne Gegentor empfehlen sie sich am kommenden Samstag in der Walter-Gropius-Halle ab 10.00 Uhr für die Ausspielung Hallenmeisterschaft der E-Junioren.

In Ohrdruf zum OHRA-ENERGIE CUP war Lok’s D1. In der Goldberghalle waren sie in ihrer Gruppe nach drei Siegen (JV OHRAnge United II 3:0, FSV Wacker 03 Gotha 1:0 und FSV Reinhardsbrunnen 4:1) im Halbfinale. Dort scheiterten sie am späteren Sieger des Turniers FC An der Fahner Höhe mit 0:3, gewannen aber das Spiel um Platz drei gegen FSV Wacker 03 Gotha mit 2:1, wo Ian Reibe unter anderem einen Sieben-Meter hielt. Außerdem wurde Joshua Schlöffel bester Torschütze des Turniers mit sechs Treffern.

Höhepunkt des Tages für den ESV Lok: die Erfurter Stadtmeisterschaft für Männer in der Riethsporthalle. Initiator die Ballschule „MOVE2GETHER“ und TEAMSHOP Kabine 38, wo auch noch die E- und F-Junioren einen Stadtmeister an zwei Tagen ausspielten (hier war keine Mannschaft des ESV Lok dabei). Für das „Domstadt Banden Masters“, wie es der Name schon sagt, mit Bande und zusätzlich ausgelegten Kunstrasen wurde es ein langer Samstag. 16.00 Uhr begonnen, stand der Sieger erst kurz vor 22.00 Uhr fest. Und dies mit großer Leidenschaft, auch des ESV Lok.

So waren zehn Teams in zwei Gruppen angetreten. Lok mit dabei in Gruppe B spielte gegen TSG Stotternheim 1:1 (Tor: Marven Vitzthum), Eintracht Erfurt 0:0, SV Alach 1:0 (F. Borris) und SF Marbach 2:1 (ein Eigentor Alach und Jannic Tirschler). Mit diesen Ergebnissen als zweiter ihrer Gruppe waren sie im Halbfinale, wo die starke Mannschaft des SC Vieselbach gegenüber stand. 0:0 nach 12 Minuten Spielzeit musste die Entscheidung im Neun-Meter-Schießen fallen. Dabei rückten beide Torhüter des ESV Lok in den Mittelpunkt. Nils Müller traf, wie auch Jannic Tirschler und Tim Clausnitzer, wobei Julian Niedlich den entscheidenden letzten hielt. Im Endspiel gegen den TSV Kerspleben überzeugte Kaoa Kahlef zum wiederholten Male an diesem Tag mit seiner Hallentechnik und Torgefahr. Er war der Unterschied und krönte seine Leistung für den TSV mit einem 3:0 und wurde auch als bester Torschütze ausgezeichnet. Als bester Spieler durfte sich Tim Clausnitzer feiern lassen, was auch der lautstarke Anhang des ESV Lok minutenlang sich nicht nehmen ließ. Eine gelungene Veranstaltung, wobei sich die Initiatoren noch mehr Zuschauer gewünscht hätten (circa 600 in der Halle). Aber es lag auch am winterlichen Einbruch, der vielleicht einige davon abgehalten hatte.

Text: AndreasStuhr

Fotos:   AndreasStuhr (Futsal-Meiserschaft E1 und Stadtmeisterschaft Männer), Daniel Sprenger (D1 in Ohrdruf)